FESTBIER AUS DEM „HIRSCHEN“

Waldschmidt Export Hell gezapft von Original Holzfässern beim Eschlkamer Oktoberfest.

Als Besonderheit beim Eschlkamer Oktoberfest wird das Waldschmidt Export Hell aus Original Eichenfässern mit 150 ltr. und 200 ltr. Fassungsvermögen, sog. „Hirschen“  in steinerne Maßkrüge fließen.
 
Für dieses Fest hat der Bierlieferant Xaver Penzkofer jun. eigens mehrere „Hirschen“ und 150er Eichenholzfässer von einem Münchner Traditionsfassbetrieb und Schäffler pichen lassen. Damit ist das Eschlkamer Oktoberfest das erste größere Fest im Lkr. Cham, das ausschließlich Bier in Holzfässern zum Ausschank bringt.
Für Xaver Penzkofer geht damit ein langgehegter Wunsch in Erfüllung, beim Eschlkamer Oktoberfest - wie bei der historischen Wiesn in München - das Bier aus echten Eichenholzfässern und in 1,0 ltr. Steinkrügen zum Ausschank zu bringen.

Xaver Penzkofer beschreibt seine Beweggründe wie folgt: „Wir wollen eine originale, echt bayerische, gemütliche Atmosphäre beim Eschlkamer Oktoberfest. Dazu trägt bei, daß das Festbier zum einen sorgsam gebraut wird und anschließend in gepflegter und traditionsbewußter Weise zum Ausschank gebracht wird. Es bedeutet sicher mehr Mühe, mit Holzfässern zu arbeiten. Für den Kenner ist es jedoch etwas besonderes, wenn das Bier wie früher aus großen Eichenholzfässern gezapft wird. Wenn man das Geräusch des Holzhammers hört, der den Messingwechsel in das Holzfaß treibt und dann der Schrei ertönt: O´zapft is, dann ist das ein Moment, der den Bierliebhaber anregt, dieses frisch angestochene Holzfaßbier zu probieren und zu genießen.“


Das erste Holzfaß wird traditionell der Bürgermeister des Marktes Eschlkam am Samstagabend anzapfen. Die Oktoberfestgäste können auf Wunsch Ihre Maß Festbier im Steinkrug genießen. Dazu munden die Oktoberfestspezialitäten Steckerlfisch, Ochsenbraten und Schweinshaxen.

KLEINE BIERFASSKUNDE - HASERL, REHERL UND HIRSCH

Hase, Reh und Hirsch sind nicht nur Namen für die Bewohner einheimischer Wälder. Im Brauerjargon bezeichnen die Tiernamen auch Bierfässer unterschiedlicher Größe. Welches Fass nach welchem Tier benannt ist, hängt von seiner Füllmenge ab. Kleinere Fässer mit einem Volumen von 15, 30 oder 50 Liter wurden ursprünglich auch als Haserl oder Reherl bezeichnet. Allerdings sind diese Fassbezeichnungen vor allem außerhalb Bayerns nahezu in Vergessenheit geraten. Der «Hirsch» hat sich hingegen bis in die heutige Zeit gehalten. Die Bezeichnung «Hirschen» geht zurück auf König Ludwig I. Dieser pflegte mit einer großen Jagdgesellschaft im Hirschgarten einzukehren und ließ sich stets ein großes Faß reservieren.

«Hirschen» stehen auf dem Oktoberfest zwar in allen Zelten, haben dort aber fast nur noch nostalgischen Wert: Das Bier lagert meistens in Stahlcontainern hinterm Zelt und läuft nur symbolisch durchs Fass.  Nicht so beim Eschlkamer Oktoberfest. Hier steht auf dem Schankbock ein echter „Hirsch“.

 Steinkrug genießen. Dazu munden die Oktoberfestspezialitäten Steckerlfisch, Ochsenbraten und Schweinshaxen.

Eschlkamer Oktoberfest 2016

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